about me

Xenon-Scheinwerfer – das Xenon-Licht weißer – weiter -sicherer

Xenon-Scheinwerfer – das Xenon-Licht weißer – weiter -sicherer

Die Xenon-Scheinwerfer werden derzeit hauptsächlich in der Oberklasse und oberen Mittelklasse verbaut. Ca. 30 % der Neufahrzeuge wird mit Xenonlampen ausgestattet.

Als Abblendlicht kamen die Xenon-Scheinwerfer, das erste Mal in 1991 in der 7er Baureihe von BMW zum Einsatz. 10 Jahre später finden diese Gasentladungslampen Einsatz als Abblendlicht und Fernlicht beim Fahrzeugmodell Mercedes CL.

Beim Bi-Xenonscheinwerfer wird das Licht der Lampe anstelle einer Klappe zum Umschalten auf Fern- und Abblendlicht durch separate Linsen, Brenner und Reflektoren umgeleitet. Diese Xenon-Scheinwerfer werden sogar als Kurvenlicht angeboten. Die Xenon-Scheinwerfer haben eine deutlich längere Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Halogenlampen. Beim Tausch der Lampen ist jedoch Vorsicht geboten, denn sie dürfen nur paarweise gewechselt werden. Daher ist es besser, für den Tausch eine Werkstatt aufzusuchen.

Das Funktionsprinzip des Xenon-Scheinwerfers besteht darin, dass in einem Brenner, also einer Gasentladungslampe, das enthaltene Xenon-Gas bei 20.000 Volt durch ein Vorschaltgerät gezündet wird und einen brennenden Lichtbogen zwischen zwei Elektroden erzeugt. Nach der Zündung übernimmt das Steuergerät auch die Lichtleistungssteuerung für den Dauerbetrieb. Xenonlampen produzieren ein deutlich helleres Licht und erreichen doppelt so viel Lichtleistung als herkömmliche Halogenscheinwerfer. Die Ausleuchtung der Straße ist daher breiter und vor allem deutlich weiter. Auch haben Xenon-Gasentladungslampen einen deutlich geringeren Energieverbrauch im Gegensatz zu Halogenlampen. Bei der Haltbarkeit sind die Xenon-Scheinwerfer deutlich besser, bei bis zu 2000 Stunden im Vergleich zu 450 Stunden der Halogenscheinwerfer. Die Lichtfarbe ähnelt der des Tageslichtes. Sie ist also deutlich angenehmer für die Augen und blendet nicht. Die bessere Ausleuchtung, verbessert die Sicht und diese erhöht wiederrum die Sicherheit, damit Hindernisse besser und vor allem früher erkannt werden. Die Technik dieser Scheinwerfersysteme ist sehr kompliziert.

Die xenon birne Scheinwerfer besitzen eine automatische Leuchtweitenregulierung, die sicherstellt, dass die Scheinwerfer immer genau zur Fahrsituation eingestellt sind. Hier wird auf die Beladung, den Bremsvorgang, oder die Beschleunigung des Autos reagiert. Mit Sensoren, werden diese Daten ermittelt und mit Hilfe von elektrischen Stellmotoren werden die Scheinwerfer eingestellt. Eine Waschanlage für die Xenonscheinwerfer ist ein Muss. Aus diesem Grund ist das Nachrüsten auch nicht ganz einfach. Durch Verschmutzungen auf den Scheinwerfergläsern könnte das Xenonlicht abgelenkt werden und Gegenfahrzeuge blenden.

Außerdem ist die Nachrüstung von Xenon-Scheinwerfern nicht gerade billig und erfordert eine Fachwerkstatt. Für eine komplette Nachrüstung mit original Teilen sollte man mit rund 1000 Euro rechnen. Dies gilt allerdings nur für niedrige Fahrklassen. Bei den gehoben Fahrklassen wird die Nachrüstung deutlich teurer und liegt zwischen 2000 und 3000 Euro.